Ganzheitliche Gesundung

Dies ist ein Anspruch, der in gleichem Maße wächst, wie die Entgleisung des zivilisierten Menschen von seiner ursprünglichen biologischen Lebensweise. Ganzheitliche Gesundung ist ein Prozeß, in dem wir alle uns tagtäglich befinden, ein Prozeß bei dem die Einheit von Körper, Seele und Geist im Mittelpunkt aller Bemühungen steht. Ebenso wie Krankheit ein Geschehen ist, das durch die Wechselwirkung zwischen physischen, psychischen und energetischen Faktoren geprägt ist, läuft auch Gesundung im ganzheitlichen oder holistischen Sinn auf mehreren Ebenen ab. Das bedeutet, daß zur ganzheitlichen Gesundung nicht nur rein körperliche, sondern auch energetische, emotionale, mentale und in vielfacher Hinsicht auch spirituelle Aspekte zu berücksichtigen sind. Der Mensch als ein geistiges Wesen gestaltet sich in seiner umfassenden Daseinsform als ein Netzwerk all dieser Komponenten, so daß Gesundung an den Stellen einsetzen muß, wo das harmonische Zusammenspiel gestört ist.

Ein Vorsatz

Aus dem oben Erwähnten ergibt sich als wichtige Forderung an einen ganzheitlichen Therapeuten die Entwicklung von Modellen, die die Struktur dieser Vernetzung durchschaubar machen, um dann aus der Vielzahl der möglichen, die für den Klienten passenden Maßnahmen wählen zu können.
Im Sinne dieses Vorsatzes muß zunächst einmal herausgefunden werden, aus welchen Bereichen (physisch, energetisch, emotional, mental und spirituell) welche therapeutischen Vorgehensweisen einzusetzen sind. Das Umsetzen dieses Anspruchs in ein diagnostisches Modell mit daraus resultierenden, gezielten Schritten entspricht meinem Verständnis von ganzheitlicher Gesundung.

Ein Weg

Ein Weg entwickelt sich grundsätzlich aus der Vorgabe von Start und Ziel. Am Anfang des Prozesses zu ganzheitlicher Gesundung steht die Frage nach dem Mangel. Da das, was einem Menschen zur Gesundung fehlt, jedoch in den meisten Fällen nicht offensichtlich ist, hat es wenig Zweck diese Frage offen zu stellen. Daher ist es erforderlich, ein Abbildungssystem zu schaffen, das in der Lage ist, die zur Gesundung fehlenden Aspekte anzuzeigen. Grundlagen eines derartigen Abbildungssystems sind auf der einen Seite ein Denkmodell mehrdimensionalen Heilens und auf der anderen Seite ein Meßinstrument, an dem die verborgenen Werte dieses Modells sowohl qualitativ als auch quantitativ ablesbar sind.

Der Nutzen

Für die Arbeit nach dem Konzept des »Holistischen Heilens« werden alle suchenden Menschen angesprochen, die sich um Verständnis für die Symptome des eigenen Körpers bemühen und ihre energetischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Entsprechungen verstehen möchten. Durch eine Aussöhnung mit festgefahrenen Denkmustern können sie ihr inneres Gleichgewicht wiederherstellen und ihr verborgenes Kraftreservoir aktivieren.

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